Montag, 11. Juni 2012

Der Mohn




Mein Mohn

Heute will ich Euch mal meinen Mohn im Garten vorstellen. Ich habe Ihn in mehreren Schritten in seiner Lebensart fotografiert.

Damit es nicht so Langweilig wird, habe ich Euch dazu ein Mohn-Gedicht von Ludiwig Uhland (1787-1862) ausgesucht.

Der Mohn

Wie dort, gewiegt von Western,
ses Mohnes Blüte glänzt!
Die Blume, die am besten
des Traumgottes Schläfe kränzt;
Bald purpurhell, als spiele
der Abendröte Schein,
bald weiß und bleich, als fiele
des Mondes Schimmer ein.


Zur Warnung hört ich sagen,
dass, der im Mohne schlief,
hinunter ward tragen
in Traume, schwer und tief;
Dem Wachen selbst geblieben
sei irren Wahnes Spur,
die Nahen und die Lieben
halt´er für Schemen nur.




In meiner Tage Morgen,
da lag auch ich einaml,
von Blumen ganz verborgen,
in einem schönen Tal.
Sie dufteten so milde!
Da ward, ich fühlt es kaum,
das Leben mir zum Bilde,
das Wirkliche zum Traum.



Seitdem ist mir beständig,
als wär es so nur recht,
mein Bild der Welt lebendig,
mein Traum nur wahr und echt;
Die schatten, die ich sehe,
sie sind wie Sterne klar.
O Mohn der Dichtung! wehe
ums Haupt mir immerdar!


Ich wünsche allen einen schönen Wochenanfang, möge die Sonne erscheinen.

 













Kommentare:

  1. Hallo, vielen Dank für die Einladung.......ich wünsche dir viel Spaß mit deinem schönen Blog.....der Mohn ist wirklich schön....glg
    Annelie

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  2. Hallo Eva,

    wunderschöne Fotos hast Du gemacht !!!
    Der Mohn sieht wirklich toll aus!

    Liebe Grüße Angela

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  3. Hallo Eva,

    tolle Fotos hast du gemacht - Sie kommen sehr schön rüber.
    Viel Spaß weiterhin mit deinem Blog. Komme gerne hier vorbei.

    Liebe Grüße Birgit

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